Im Jahre 1103 schenkte der Kärntner Herzog Heinrich III., der letzte aus dem Geschlecht der Eppensteiner, die Gegend des heutigen Mariazell, die wegen ihrer Eisen- und Salzvorkommen von Bedeutung war, dem Kloster Sankt Lambrecht in der Steiermark. Nach dem Tod von Herzog Heinrich erhob aber seine Witwe Ansprüche auf das Gebiet von Aflenz.
Sie hieß Sophie und war die dritte Frau (Ehefrau) Herzog Heinrich III. gewesen. Sie war vermögend und angesehen. Als Witwe vermählte sie sich mit dem Grafen Sighard von Burghausen, der gemeinsam mit seinem Bruder Heinrich Herr der Schallaburg war. Deswegen wurde Sophie die «Herzogin von Schalla» genannt.
Nach einem langjährigen Rechtsstreit – der Prozeß wurde sogar vor das Reichsgericht und den Papst getragen – entschied 1151 Erzbischof Eberhard von Salzburg in diesem langwierigen Streit zugunsten des Stiftes Sankt Lambrecht.
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