Gottes Mühlen mahlen langsam
Bewegt vom Wasser oder Wind
Dreht ein gewalt’ger Stein
In einer Mühle sich geschwind.
Der mahlt die Körner klein,
Mahlt sie zu feinem, weißen Mehl;
Es geht ihm selten eines fehl.
Was das Gedichtlein aussagt, gilt für die uns bekannte Mühle, welche die Körner zu Mehl verarbeitet. Der Ausdruck «Gottes Mühlen» erinnert uns an die Gerechtigkeit Gottes: Wenn bei der irdischen Mühle selten ein Korn fehlgeht, wird bei Gottes Mühlen NIE ein Korn fehlgehen. Gott kennt uns und durchschaut uns bis in die innersten Falten unserer Seele.
Die aus dem Beispielbüchern des längst verstorbenen Pfarrers Joseph Anton Keller (Pfarrer in Gottenheim bei Freiburg) zeigen uns Beispiele aus vergangener Zeit. Das eine oder andere mögen unsere Großväter ihren Enkelkindern erzählt haben. Wir werden in die vergangenen Zeiten versetzt. Früher wie heute wirkt Gottes Gerechtigkeit. NIE geht Gottes Mühlen ein Korn fehl!
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