Daß die Muttergottes dem heiligen Simon Stock erschienen sei und ihm das Skapulier mit einer wunderbaren Verheißung übergeben habe, gehört seit vielen Jahrhunderten zur Tradition im Karmelorden.
Wer weiß doch, daß Anna Katharina Emmerick einer Vision gewürdigt wurde, in der sie genaue Einzelheiten dieser Erscheinung aus dem Jahre 1251 angegeben hat? Das war jedoch nicht das letzte Mal, daß die Muttergottes darauf bestanden hatte, ihr geweihte «Skapuliere» (Stoffstücke) zu tragen und damit über einen besonderen Schutz zu verfügen. Die Erscheinungen von Lourdes und Fatima haben ihren glanz durch den Hinweis zum Skapulier erhalten. Luzia von Fatima bekräftigt den Wunsch der Muttergottes: «Der Rosenkranz und das Skapulier gehören zusammen!»
So verstehen wir, wenn die Kirche das sogenannte «fünffache Skapulier» approbiert hat: Es sind fünf Skapuliere in einem vereinigt! Und jedes dieser fünf Skapuliere ist ein berdtes Zeugnis der Muttergottes, wie sie sich um die streitende Kirche als besorgte Mutter kümmert.
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