Marianamedaille - Theresia Verlag AG

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Kurzübersicht

Ausführung: Tombak (Alpaca), 26 mm

Beschreibung

Heilige Mariana de Jesus

Mit der heiligen Mariana von Jesus haben wir eine südamerikanische Heilige vor uns, die als Patronin von Quito noch heute als Wundertäterin amtet. Deutschsprachige Lebensbeschreibungen sind sehr selten. Eine Biographie von mehreren hundert Seiten erschien vor über 100 Jahren.

Die heilige Mariana lebte als Jungfrau in Quito. Bereits im 14. Lebensjahr weihte sie sich Gott durch die drei Gelübde der Keuschheit, Armut und des Gehorsams. Als sie vom glorreichen Martertode dreier Jesuiten hörte, die in Japan ihr Blut für Christus vergossen hatten, wurde sie von einem ungewöhnlichen Eifer zur Ausbreitung der Ehre Gottes entflammt. Heimlich machte sie sich zur Reise bereit, um den wilden Völkern das Licht des Glaubens zu bringen. Da sie ihren Entschluß nicht ausführen konnte, entsprach sie dem göttlichen Willen dadurch, daß sie in ihrem eigenen Hause ganz zurückgezogen und mit Gott allein verbunden lebte.

Mit der Gabe der Weissagung und Herzenserforschung ausgestattet, kündigte sie nicht bloß das Zukünftige und Abwesende an, sondern durchschaute auch die Seelen der Menschen und erkannte ihre Gedanken und Sündenflecken. Viele, die an einer tödlichen Krankheit darniederlagen, gab sie entweder durch ein Kreuzzeichen oder durch Besprengung durch Weihwasser die erhoffte Gesundheit wieder. Auch eine tote Frau rief sie durch ihr Gebet wieder ins Leben.

Voll Liebe zu ihren Mitmenschen opferte sie sogar ihr Leben für die Gesundheit ihrer Mitbürger Gott auf. Im Jahre 1645 starben in Quito 14000 Menschen an Masern und Diphtherie. Alle Abwehrmaßnahmen schienen wirkungslos. Was nun geschah, wird von den Geschichtsschreibern in verschiedenen Farben geschildert. Die glaubwürdigste Fassung ist folgende: Ein Jesuitenpater erkannte, daß er sich Gott als Opfer anbieten sollte. Doch die Furcht und der Schrecken über die Konsequenz des Opfers ließ den Pater schwach werden. Vor allen Gläubigen in der Kirche ergreift der Pater das Wort und gibt zu, daß er als Opfer auserwählt sei, aber zu schwach sei, Ja zu sagen. Da steht die heilige Mariana beherzt auf, geht an den Platz des Paters und verkündet allen Gläubigen in lauter Stimme, daß sie an die Stelle des Paters gehe und als Opfer sterben wolle. Gott nahm das Opfer an: Mariana starb nach wenigen Tagen, die Stadt wurde von der Pest (siehe Krankheiten oben) errettet.

Die heilige Mariana von Quito wird «Lilie von Quito» genannt. über ihrem Grab wuchsen Lilien, nachdem man etwas Blut von ihr (durch Schröpfen gewonnen) auf die Erde des Grabes geschüttet hatte.

Noch heute verehren wir die Mariana von Quito als besondere Heilige der Jugend, da sie in der Jugend ihre Seele und ihren Leib Gott geweiht hatte, und während ihrer Freizeit die Kinder und Jugendlichen unterrichtet hatte.

Artikelnummer: M26T

Marianamedaille

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