Skapulier - Theresia Verlag AG

Kurzgeschichte des Skapuliers Das Skapulier war anfänglich ein Kleidungsstück, das bei den Benediktinern als Arbeitsschurz gebraucht wurde. Später erfuhr das Skapulier eine besondere Bedeutung durch eine berühmte Marienerscheinung. Der Hl. Simon Stock erhielt in einer Vision den Auftrag, die «skapula», das heißt das Skapulier, als besonderes zeichen zur Bewahrung vor den höllischen Strafen einzuführen. Als er nämlich eines Tages vor einem Bild der allerseligsten Jungfrau Maria betete, erschien sie ihm mit einem Skapulier in der Hand, das sie ihm mit folgenden Worten überreichte: «Mein Sohn, empfange dieses Skapulier deines Ordens. Es ist das Zeichen besonderer Begünstigungen, die ich für dich und die Kinder des Karmels erlangt habe. Wer in diesem Gnadenkleid stirbt, wird vor dem ewigen Feuer bewahrt bleiben. Es ist ein Zeichen des Heiles, ein Schutzmittel in Gefahren, das Unterpfand eines besonderen Friedens und besonderen Schutzes.» Als der Hl. Simon aus der Vision erwachte, sah er sich mit dem vom Himmel bekommenen Skapulier bekleidet. Die Muttergottes hat das Skapulier eindeutig als KLEID und nicht als Medaille gegeben. Papst Pius X. erlaubte erstmals das gültige Tragen der Skapuliermedaille für die Tropen. Papst Benedikt XV. bedauerte bereits, daß das Skapulier leichtvertig (von vielen Gläubigen) durch eine Medaille ersetzt worden war. Derselbe Papst gewährte für das Küssen des Skapuliers einen Ablaß von 500 Tagen. Der Ablaß galt nicht für die Skapuliermedaille. Auch von Papst Pius XII. wissen wir, daß er die Skapuliermedaille gegen das Stoffskapulier wieder eintauschte. Es liegt also im Sinn der Muttergottes und der erwähnten Päpste, daß wir – wo immer möglich – das Stoffskapulier bevorzugen.

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