Tridentinischer Kalender 2004 - Theresia Verlag AG

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Kurzübersicht

Thema: Herrlichkeiten Mariens: Die allerseligste Jungfrau Maria im Spiegel der Mystik und Theologie; Muttergottes-Wallfahrtsorte & Muttergottes-Erscheinungen - mit tridentinischem Heortologium

Beschreibung

Bereits im Alten Testament sehen wir an mehreren Stellen, wie der  liebe Gott darauf bedacht war, daß seine Herrlichkeit offenbar  wurde. Als Moses die Herrlichkeit Gottes gesehen hatte und vom Berge Sinai herabkam, leuchtete sein Angesicht.


Die Könige boten alles auf, um in Herrlichkeit zu erstrahlen. Wie viele Kunstwerke und Kunstbauten sollen uns an die vergänglichen Herrlichkeiten berühmter Herrscher erinnern!


Herodes war sehr bedacht auf seine Ehre, nicht aber auf Gottes Ehre. In der Apostelgeschichte lesen wir, daß er erst dann von Gott förmlich bestraft wurde, als er sich Ihm gleichsetzte: «An einem bestimmten Tag setzte sich nun Herodes, angetan mit dem königlichen Ornat, auf den Thron und hielt eine feierliche Ansprache an sie. Das Volk aber rief Beifall: Eines Gottes und nicht eines Menschen Stimme! Auf der Stelle schlug ihn ein Engel des Herrn dafür, daß er nicht Gott die Ehre gab. Vom Wurmfraß befallen endete er.» [Apg 12, 21–23]


Auch im Neuen Testament treffen wir auf die Herrlichkeiten: Sie wurden offenbar bei der Taufe Jesu, bei den Wundern Jesu und schließlich auf dem Berge Tabor. Der Apostel bezeugt: «Wir haben seine Herrlichkeit gesehen …»


Der bekannte Theologe Joseph Scheeben schrieb das Werk «Die Herrlichkeiten der göttlichen Gnade». Er schreibt in seinem wunderbaren Werk: «So wird nun auch die vernünftige Kreatur erst dann Gott vollkommen ähnlich, wenn sie ein reiner Spiegel der Gottheit geworden ist, so daß diese daraus in ihrer eigenen Schönheit zurückstrahlt, oder wenn sie von der Glut des göttlichen Lichtes durchdrungen und verklärt, gleichsam in Gott umgewandelt wird, wie etwa eine klare Kristallkugel, welche die Strahlen der Sonne in sich sammelt, die Sonne selber zu sein scheint.»


Gibt es einen reineren Spiegel der Gottheit als die Muttergottes selbst? Was an ihr Großes ist, widerspiegelt die Herrlichkeit Gottes. Was an ihr Barmherzigkeit ist, entspricht der abgrundtiefen Liebe Gottes zu uns Menschen. Alles, was die Muttergottes groß macht, hat sie von Gott erhalten.


Die heilige Bernadette mußte mehrmals vor den geistlichen Herren die Gebärde der Muttergottes nachahmen, als sie ihren Namen mit den Worten enthüllte: «Ich bin die Unbefleckte Empfängnis». Die heilige Bernadette ahmte die demütige Geste der Muttergottes nach, wie sie sich demütig verneigte, dann mit einem unaussprechlichen Blick zum Himmel die Worte aussprach: «Ich bin die Unbefleckte Empfängnis».


Der heilige Alphons Maria von Liguori hegte eine überaus zarte Liebe zur Muttergottes! Wie viele trostreiche Mitteilungen muß er von ihr erhalten haben. Wie oft wurden seine Seelenkämpfe nach einem Gebet zu ihr beruhigt! Sein Dank an die Muttergottes war seine Schrift «Die Herrlichkeiten Mariens».


Der vorliegende Kalender bringt eine Auslese an schönen Gedanken und an bewegten Mariengeschichten, die mehrheitlich der Schrift des heiligen Alphons entnommen sind.


Schließen wir mit dem berühmten Wort von Alphons: «Ein Ave Maria ist mehr wert als die ganze Welt.» Die Werte der heutigen Welt sind umgekehrt worden. Das Häßliche wird als schön empfunden, das Perverse wird toleriert, das Sinnlose hochgeschätzt. Unsere Liebe zur Muttergottes fußt auf den Herrlichkeiten, die Gott in ihre Seele gesenkt hat: Maria ist die Unbefleckt Empfangene, die Allerreinste, unsere Königin, unsere Mutter, unsere Fürsprecherin.

Artikelnummer: K04

Tridentinischer Kalender 2004

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